
Berlin-Oberschöneweide
Führung durch eine historische Industrielandschaft am Wasser
Von der Drahtfabrik zum Kunst-Werk
Wissenschaft und Kunst treten das Erbe des Industriezeitalters an
Exklusiv bei Berlin 4D !
Oberschöneweide - die Industriestadt an der Spree ist gewissermaßen die Zwillingsschwester der Siemensstadt, wobei es bei aller Ähnlichkeit auch ein paar Unterschiede gibt: Während sich die Siemensstadt bei lebendigem Leibe häutet, war Oberschöneweide nach der Wende tot.
Erst in den letzten Jahren zeigen sich hier neue Perspektiven: Die Industrielandschaft wird durch den Einzug von Berlins größter Fachhochschule im ehemaligen KWO quasi zur Denk-Fabrik, im ehemaligen Transformatorenwerk sitzt jetzt das Kultur- und Technologiezentrum Rathenau. Hier arbeiten die Dead Chickens, hier hat die Karl-Hofer Gesellschaft ihre Künstlerateliers und hier wird gerade ein sauber sanierter Industriebau zum Atelierhaus für Berliner Künstler umgebaut.
Im Hinterland des Transformatorenwerks entstehen in den alten Industriehallen der AEG die Schauhallen, die zum internationalen Kunst- und Ausstellungszentrum umgebaut werden sollen. In nächsten Jahr wird der im Krieg zerstörte Kaisersteg als Fußgängerbrücke wieder beide Ufer der Spree verbinden. Oberschöneweide steht in den Startlöchern…
Die Chickenschen Monster sind immer in erster Linie Kreaturen und nur zweitrangig Roboter. Den Betrachter erreicht zuerst der Eindruck organischer Lebendigkeit, dem geneigten Interessierten steht es frei, auch hinter die Kulissen zu blicken. Dort findet er komplexe mechanische Gliederwerke mit pneumatischen Antrieben. Diese ”Muskulatur” der Maschinen erlaubt eine direkte musiksynchrone Steuerbarkeit bis hin zu lippensynchronem ”Sprechen”.
Jeder ChiMech-Container kann autark betrieben werden, ist mit Kompressor und Druckluftaufbereitung ausgestattet, beinhaltet ein eigenes Soundsystem sowie einen PC samt Steuerungsinterface. Als Gehirn der Installationen arbeit ein java-basiertes Programm, das von Nils Peters für den Ausstellungsbetrieb in den Straßen Lilles entwickelt wurde. Das C_N_S (für Central Nervous System) verbindet Merkmale klassischer Audio/Midi-Sequencer mit denen industrieller SPS-Systeme, sorgt für die musiksynchrone Bewegung der Maschinen und kontrolliert mit flexiblen Matrixsystemen den gesamten interaktiven, mit Steuerbarkeit und maschinellem Eigenleben spielenden Aspekt der Arbeit
Ablauf der Führung:
Sie treffen Ihren Führer vor Ort. Die Führung dauert
ca. 3 Stunden. Die Führung kann bei Bedarf ergänzt werden um An- und Abfahrt im Bus oder mit dem Schiff, auf Wunsch können auch Catering bereit gestellt oder die Führung zu einem Event ausgebaut werden. Fragen Sie uns an!
Preise (Führung und Besuch Dead Chickens Werkstatt):
Grundpreis bis 20 Personen: EUR 360,-
jede weitere Person: EUR 18,00
Fotos: © Dead Chickens
© Büro für Industriekultur



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