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Architekturführung UNESCO Welterbe

6 Siedlungen der Berliner Moderne

Am 7. Juli 2008 wurden 6 Siedlungen der Berliner Moderne in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Buchen Sie Ihre exklusive und individuell gestaltete Führung zu diesen einzigartigen Zeugnissen des Wohnungsbaus aus der Zeit der Klassischen Moderne bei Berlin 4D.

Ein qualifizierter Architekturführer begleitet Sie. Auf Wunsch organisieren wir auch Ihren Transport im modernen Reisebus, im komfortablen Minivan oder in einer Limousine.

Besuchen Sie ausgewählte Siedlungen oder entscheiden Sie sich für eine Tagestour zu allen sechs Objekten.

 

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Gartenstadt Falkenberg (Treptow)
1913-15 erbaut von Bruno Taut, Freiflächen von Ludwig Lesser
Lageplan (2,9 MB externer Link)

Schillerpark-Siedlung (Wedding),
1924-30 erbaut von Bruno Taut und Franz Hoffmann, Teilwiederaufbau 1951 von Max Taut, Erweiterung 1954-59 von Hans Hoffmann
Lageplan (2,7 MB externer Link)

Großsiedlung Britz – Hufeisensiedlung (Neukölln)
1925-31 erbaut von Bruno Taut und Martin Wagner
Freiflächen von Leberecht Migge
Lageplan (2,7 MB externer Link)

Wohnstadt Carl Legien (Prenzlauer Berg)
1928-30 erbaut von Bruno Taut und Franz Hillinger
Lageplan (3,8 MB externer Link)

Weiße Stadt (Reinickendorf)
1929-31 erbaut von Bruno Ahrends, Wilhelm Büning und
Otto Rudolf Salvisberg, Siedlungsgrün von Ludwig Lesser
Lageplan (3,0 MB externer Link)

Großsiedlung Siemensstadt (Charlottenburg und Spandau)
1929-31 erbaut von Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius,
Hugo Häring, Paul Rudolf Henning und Hans Scharoun
Freiflächen von Leberecht Migge
Lageplan (2,5 MB externer Link)

 

Auszug aus der Pressemitteilung der UNESCO-Komission:

“... Die sechs Siedlungen entstanden in den Jahren 1913 bis 1934, zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Machtantritt der Nationalsozialisten. Architekten der klassischen Moderne gaben auf höchstem Niveau eine städtebauliche und architektonische Antwort auf die Wohnungsfrage der Kaiserzeit: rationell geschnittene, modern ausgestattete und bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel, dafür mit Licht, Luft und Sonne.

Die qualitätsvolle Baukunst, die moderne Formensprache, die funktionalen Wohnungsgrundrisse und die städtebaulichen Figuren der Siedlungen lieferten international diskutierte und adaptierte Vorbilder für das ganze 20. Jahrhundert. Planung und Bau der Siedlungen markierten einen historischen Wendepunkt im Städtebau und Wohnungswesen, wie er nur unter den einmaligen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg möglich war.

Als Gegenmodell zur privatwirtschaftlichen Bauspekulation mit ihren Mietskasernen sollten sie eine neue Architektur für eine neue Stadt in einer neuen Gesellschaft verwirklichen. Ästhetische Vorstellungen der Avantgarde aus Kunst und Architektur verbanden sich dabei mit den sozialen Ideen der politischen Linken. Gewerkschaftliche, genossen- schaftliche und städtische Baugesellschaften wurden zu den Trägern dieser gebauten Utopie.

Die Wohnanlagen stellen einen neuen architektonischen Typus dar. Die modernen Siedlungsstrukturen hoben sich stark von den zeitgenössischen Mietskasernen ab und ermöglichten einen gesünderen, höheren Lebensstandard auch für die ärmeren Bevölkerungsschichten. In der Folgezeit übten die Anlagen großen Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus und somit auf Architektur, Städtebau und Landschaftsgestaltung aus. ...”

 

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Unsere Touren werden exklusiv für unsere Kunden veranstaltet.
Ein Zustieg zu den Touren ist daher leider nicht möglich.

 

 

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Hufeisensiedlung
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